Herzlich willkommen zur neuen Spielzeit 2019/2020!

Wir werden für Sie wieder eine interessante Mischung zusammenstellen. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche neue Spielzeit 2019/2020. 

Mien Mann, de fohrt to See
11.10. – 03.11.2019

Komödie in 3 Akten von Wilfried Wroost

Inszenierung Jürgen Reiners

Der ehemalige Schiffskoch Karl Brammer hat es mit Hilfe seiner zweiten Frau Mary geschafft, aus seiner Würstchenbude ein schickes Lokal zu machen.

Doch Brammer hat noch Schulden, und um die abzutragen möchte er bei seinem ehemaligen Kapitän anmustern. Zuerst muss Brammer aber eine kurze Haftstrafe wegen Zigarettenschmuggelns absitzen.

Von der Haftstrafe soll niemand etwas erfahren und so wird seiner Verwandtschaft erklärt, Carl Brammer fahre wieder zur See. Einige Tage später bringt ein junger Mann Nachricht von Brammer aus dem Gefängnis.

Adrian Pott hat auch gesessen, weil er dafür bezahlt wurde, die Haftstrafe eines anderen abzusitzen. Dort hat er Carl Brammer kennengelernt. Es stellt sich heraus, daß Pott der voreheliche Sohn Brammers ist und von seinem Vater anerkannt werden möchte.

Mary stellt ihn als Kellner ein. Mary hat von ihrer Schwägerin Malwine ein Los geschenkt bekommen, eigentlich sollte dieses Geschenk besonders lieblos sein, doch ausgerechnet mit diesem Los gewinnt Mary 50.000 DM. Nun kann sie alle Schulden zurückzahlen.

Mitten in der Freude platzt Malwine, Schwester von Carl, mit der Nachricht herein, daß das Schiff, auf dem Carl Brammer unterwegs sein soll, ist untergegangen.

Mary, die weiß das ihr Mann im Gefängnis sitzt, ist zum Erstaunen aller, kein bisschen traurig.

Mary, nun als reiche Witwe, wird umworben von einigen Stammgästen und die Familie Carl Brammers teilt bereits das Erbe untereinander auf, als der Totgeglaubte plötzlich nach Hause kommt.

Die Verwandtschaft zieht beschämt von dannen, Brammer adoptiert seinen Sohn Pott und macht das finale Geständnis.

Premiere:

11. Oktober 2019   19:00 Uhr

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
29.11. – 15.12.2019

Ein Schauspiel von Michael Ende

Inszenierung Gudrun Oeltjen-Hinrichs

Jim Knopf ist einst als kleines schwarzes Baby in einem Paket nach Lummerland gekommen – hat sich Frau Waas hat seiner angenommen und den kleinen Jim liebevoll aufgezoen.

Dabei war das Paket doch adressiert an Frau Malzahn auf Lummerland – an einen gefürchteten Drachen in der Drachenstadt.

Als Lukas der Lokomotivführer mit seiner Lokomotive Emma Lummerland verlassen muss, packt Jim die Abenteuerlust und er fährt mit ihm.

Eine abenteulerliche Reise, und diese Reise wird lüftet auch das Geheimnis von Jims Herkunft.

Auf ihrer Reise lernen Jim und Lukas den Kaiser von China kennen, dessen Tochter Li Si nach Lummerland verschleppt worden ist, den Scheinriesen Herrn Tur Tur, den Halbdrachen Nepomuk – und auch Frau Mahlzahn……

Wie die vielen Abendteuer von Lukas und Jim auf ihrer Reise ausgehen, können gorße und kleine Märchenfans erleben.

Eine wunderschöne, kindgerechte Geschichte für kleine Märchenfans ab 4 Jahren.

Premiere:

29. November  2019   16:00 Uhr

Twee as Bonnie un Clyde
24.01. – 16.02.2020

Komödie von Tom Müller und Sabine Misiorny

Niederdeutsch von Renate Wedemeyer

Inszenierung Jens A. Rose

Bei Manni und Chantal ist zwar mehr kriminelle Energie vorhanden als kriminelle Intelligenz, aber richtig Kohle machen wollen sie unbedingt und zwar für ihre Hochzeit in Las Vegas mit anschließenden Flitterwochen auf Hawaii.

Sie schmieden einen kriminellen Plan. Allerdings nicht mit Nadelstreifen und Scheckheft, wie bei Hochzeiten üblich, , sondern mit Strumpfmasken und Ballermann.

Doch zum erfolgreichen Knacken einer Bank gehört leider auch , dass man links und rechts unterscheiden kann, in der Lage ist eine Straßenkarte zu lesen, die richtigen Strümpfe zu kaufen und nicht die falsche Tüte mit aus der Bank zu nehmen.

Diese Komödie ist ein Angriff auf die Lachmuskeln, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verrückter wird.

 

 

Premiere:

24. Januar 2020   19:00 Uhr

Afschoben (keen Platz für Idioten)
13.03. – 05.04.2020

Volksstück in 3 Akten von Felix Mitterer

Übersetzt von Heide Tietjen 

Inszenierung Philip Lüsebrink

Das Schicksal eines behinderten Jungen in einem kleinen Dorf irgendwo hier und heute wird verknüpft mit dem Schicksal eines alten Gelegenheitsarbeiters, welcher als einziger dem Jungen entgegenkommt und ihm hilft.

Alle sind gegen den Jungen und er kann sich kaum gegen die vielen Anfeindungen, die ihm begegnen, wehren.

Dies ist das Thema des Stückes von Felix Mitterer, welches die scheinbar unausrottbaren menschlichen Eigenschaften sehr deutlich, auch in heutiger Zeit immder wieder offen legt:

„Unschuldsamkeit, Haß, Missgunst, Feigheit und Machtmissbrauch“.

Ein fesselndes Theaterstück, was angreift und durchleuchtet, andererseits einfühlsam und fesselnd dem Publikum zeigt, dass es auch ander geht.

Gerade die leisen Töne machen diese Stück zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Das Publikum wird auf einen besonderen Abend mitgenommen, wo die Augenblicke des Lebens mit ihren verschiedenen Facetten eindrucksvoll dargstellt werden.

Premiere:

13. März 2020   19:00 Uhr